Über mich

Wie bist du zur Musik gekommen?

Seit ich denken kann höre ich Leidenschaftlich Musik, hauptsächlich HipHop/Rap. Irgendwann vor 5 Jahren fing ich an Gedichte zu schreiben und dann habe ich einfach versucht zu rappen. Am Anfang mehr schlecht als recht, aber ich hatte Spaß dran und wurde immer besser. Seitdem bin ich verliebt und kann nicht mehr damit aufhören.

In wieweit hilft dir die Musik in deinem Alltag?

Die Musik hält mich am Leben, sie gibt mir Kraft, Liebe und Hoffnung. Immer wenn ich Beats höre, Texte schreibe und aufnehme fühle ich mich unsterblich.

Hast du Auftritte? Wie war dein erster Auftritt? Hattest du Lampenfieber?

Ja, ein paar mal im Jahr trete ich auch auf. Mein erster Auftritt war auf einer Duchenne Gala vor fast 200 Gästen. Ich hatte eigentlich nur davor etwas Lampenfieber, aber wenn ich den Beat höre verfliegt das komplett. Wenn ich auf der Bühne stehe, bin ich in meinem Element und fühle mich Kerngesund. Auch vor der Kamera bin ich total entspannt, weil ich mich niemals verstelle.

Gab es auch mal kritische Momente?

Bis jetzt zum Glück noch nicht, aber selbst wenn ich auf der Bühne Tod umkippen sollte, kann ich wenigstens sagen, dass ich bei der Sache, die ich liebe, draufgegangen bin. *lach*

Was ist Muskelschwund?

Ausschnitt aus www.muskelschwund.de

Muskelschwund zählt zu den sogenannten neuromuskulären Erkrankungen. Sehr häufig ist die Ursache von Muskelschwund erblich bedingt. Je nach Art der Muskelerkrankung können diese bereits in sehr frühem Kindesalter, z.B. bei einer Duchenne-Erkrankung auftreten.

Nach heutigen Erkenntnissen gibt es eine Vielzahl von muskulären Erkrankungen. Man spricht von inzwischen bis zu 800 unterschiedlichen Erkrankungsformen. Dies macht es vor allem auch der medizinischen Forschung so schwer, Medikamente zu entwickeln, die den Krankheitsverlauf lindern oder gar heilen können. Hinzu kommt erschwerend, dass Muskelschwund zu den seltenen Erkrankungen zählen. Bis heute gelten Muskelerkrankungen als unheilbar. Im Gegensatz zu MS sind nicht Nervenschädigungen des zentralen Nervensystems Auslöser für Muskelschwund, sondern das Absterben der nervenversorgender Zellen, welche im Rückenmark der Wirbelsäule gebildet werden (sog. neurogener Muskelschwund) oder die Erkrankung des Muskels selbst (myogener Muskelschwund).

Muskelerkrankungen, bei denen unmittelbar die Muskulatur abgebaut wird, bezeichnet man als Myodystrophien oder Myopathien. Hierzu zählen unter anderem bekannte Muskelerkrankungen wie z.B. Duchenne, Becker-Kiener oder Gliedergürteldystrophie. Muskelerkrankungen, die durch das phasenweise Absterben der nervenversorgenden Zellen für die Muskeln entstehen, sind sogenannte Spinale Muskelatrophien (z.B. Werdnig-Hoffmann, Kugelberg-Welander). Alle Muskeldystrophien sind durch fortschreitende (progressive) Degeneration der Muskulatur, einhergehend mit Umbauprozessen, gekennzeichnet. Eine Ausnahme für nicht erblich bedingte Muskelerkrankungen ist z.B.die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), die in der Regel erst in fortgeschrittenem Alter in Erscheinung tritt.

Generell gilt auch bei Muskelerkrankungen, dass sie in Schüben auftreten können. Muskelerkrankungen machen sich dadurch bemerkbar, dass sich deutliche Muskelreduzierungen und Muskelschwächen in unterschiedlichen Regionen darstellen. Erste Anzeichen für eine Muskelerkrankung können z.B. Stolpern, Schwierigkeiten beim Überwinden von Stufen, häufigeres Fallen, Schluckbeschwerden oder Störungen im Gesichtsausdruck sein. Zur genaueren Feststellung empfiehlt sich der Gang zu einem auf die Behandlung von Muskelerkrankungen spezialisierten Neurologen oder eine Fachklinik, z.B. Universitätskliniken.

Auch wenn es bis heute noch keine Medikamente gibt, die Muskelerkrankungen heilen können, so geschieht auf dem Gebiet der medizinischen Forschung zum Glück zunehmend mehr. So gibt es z.B. bei bestimmten Duchenne-Erkrankungsformen oder bei der FSHD (Fazioskapulohumeralen Muskeldystrophie) erste erfolgsversprechende medizinische Therapieansätze. Um noch mehr Erkenntnisse über Muskelerkrankungen zu erhalten und eine gezieltere medizinische Forschung betreiben zu können, ist es wichtig, dass die Betroffene den genauen Typ ihrer Erkrankung diagnostizieren und sich in einem dafür eingerichteten Patientenregister eintragen lassen.

Für mehr Informationen über Muskelschwund besuche www.muskelschwund.de